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Jugend, Künstliche Intelligenz und psychische Gesundheit

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Künstliche IntelligenzPsychische Gesundheit der Jugend

Jugend, Künstliche Intelligenz und psychische Gesundheit

Datum

Samstag, 30. Mai 2026

Zeit

10:00 - 12:00

Ort

Espace Tilo-Frey 1, 2000 Neuchâtel

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Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der Algorithmen nicht mehr nur Informationen verbreiten: Sie beeinflussen Aufmerksamkeit, Emotionen, soziale Beziehungen und die Art und Weise, wie wir Realität wahrnehmen.

Durch soziale Medien, unendliches Scrollen und personalisierte Empfehlungen hat sich eine neue Aufmerksamkeitsökonomie etabliert, in der intensive Emotionen (Angst, Wut, Vergleich oder das Bedürfnis nach Anerkennung) zu Hebeln der Aufmerksamkeitsbindung werden. Die Herausforderung geht daher weit über die bloße „Bildschirmzeit“ hinaus: Sie betrifft die Identitätsbildung, die Qualität des familiären Dialogs und unsere kollektive Fähigkeit, ein ruhiges gesellschaftliches Gespräch aufrechtzuerhalten.

Diese Konferenz bietet zugängliche Orientierungspunkte, um zu verstehen, wie digitale Systeme und künstliche Intelligenz bereits Verhaltensweisen, menschliche Beziehungen und Vertrauensmechanismen verändern – insbesondere bei Jugendlichen.

Ohne Schuldzuweisung oder alarmistische Rhetorik lädt sie dazu ein, eine bewusstere und kritischere digitale Kultur zu entwickeln, um Aufmerksamkeit, menschliche Verbundenheit und Autonomie in einer Umgebung zu bewahren, die darauf angelegt ist, unsere Entscheidungen und Emotionen zu beeinflussen.

Bestimmt für Eltern, Fachkräfte, pädagogische und gemeinnützige Akteure, ist diese Intervention Teil eines präventiven, dialogorientierten und bürgerschaftlichen Reflexionsansatzes rund um die großen menschlichen und gesellschaftlichen Fragen der zeitgenössischen digitalen Welt.